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NEIN zum politische Islam

Der politische Islam ist eine Bewegung, die ursprünglich in den 1940-iger Jahren als Reaktion gegen Fremdherrschaft und Korruption gegründet wurde. Mit Unterstützung von westlichen Regierungen in den 1980-iger Jahren hat sich diese Bewegung in großen Schritten seit der iranischen Revolution (1979) und den Ereignissen des 11. September 2001 entwickelt. Politischer Islam ist aber keine Antwort auf westliche Arroganz oder politische Korruption. Er versucht lediglich, die islamische Welt ins Mittelalter zurück zu versetzen. Er will Bildungsmöglichkeiten beschränken, Frauen die vollwertige Teilnahme an der Gesellschaft, sowie Nichtmuslimen die Gleichberechtigung verweigern und schließlich seine eigene brutale und unzeitgemäße Interpretation der Sharia Gesetze auf allen Gebieten öffentlichen Lebens durchsetzen.

Durch sein Versprechen der Rettung der Entmachteten hat der politische Islam große Popularität unter den Hungernden und Armen der islamischen Welt erlangt. Doch, obwohl diese Bewegung ihre Kraft von denen erhält, die gegen Unterdrückung kämpfen, will sie gleichzeitig alle Muslime versklaven. Sie bekämpft progressive Bewegungen, Liberalität, Freiheit, Recht und Gleichheit und widersetzt sich jeglichem intellektuellen und kulturellen Fortschritt.

Im Laufe der Geschichte haben muslimische Reformatoren in Philosophie und Kultur zukunftsweisende Ausblicke eröffnet, sowie fortschrittliche Ideen über Toleranz und gesellschaftlicher Vielfalt entwickelt. Der politische Islam dagegen strebt eine engstirnige, freudlose, intolerante und geschlossene Gesellschaft an. Er lehnt alles Moderne, die Wissenschaften und Technologien ab - außer solche, die sich zum zerstören und töten eignen.

Dieser politische Islam ist eine reaktionäre Bewegung, die in unserer modernen Welt keinen Platz hat. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden (und werden heute immer noch) Millionen  Menschen in ihrem Namen ermordet - sie wurden erschossen, enthauptet, zu Tode gesteinigt und öffentlich erhängt - von islamischen Regierungen im Iran, Sudan, Afghanistan, Algerien, Ägypten, Nigeria und Zentral-Asien, während weitere Millionen ins Exil gezwungen wurden. Die Islamisten betrachten jegliche noch so gut begründbare Abweichung von ihrer eng ausgelegten Version des Koran als blasphemisch. Tausende ihrer muslimischen Gegner wurden ermordet und Millionen durch Terror zum Schweigen gebracht. Auch unserer eigenes Schweigen wird als Unterstützung der Werte der Islamisten angesehen. Die Mehrheit der Muslime der Welt jedoch lehnt diesen politischen Islam ab. Jetzt ist es Zeit, dass wir unsere Stimmen erheben!

Um unsere Würde wieder zu erlangen müssen wir uns vorwärts bewegen, und nicht zurück ins Mittelalter. Wir lehnen die Ideologie des Hasses und der Unterdrückung ab, die der politische Islam propagiert, sowie seine illegitime Auslegung des islamischen Rechtswesens in einer barbarischen Form. Wir streben eine Zukunft an, in der alle Menschen - Männer und Frauen, Muslime und Nicht-Muslime - den Nutzen von Freiheit und Forschung, Gleichheit, Demokratie, Menschenrechten, der Freiheit der Forschung, der Gedankenfreiheit und der Redefreiheit genießen können.

Bitte schließen Sie sich unserer Kampagne an: Nein zum politischen Islam.

Sage Sie ja zu Freiheit, Gleichheit und den universellen Menschenrechten.
 

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Copyright © 2003, NO to Political Islam Campaign
Last modified: 09/22/04 12:39 EST

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